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Transponderproblematik

Infos von Peter Imhof vom BAZL an B. Plüss zur Anfrage vom 10.11.10:

1. Die geltenden rechtlichen Grundlagen sind bindend, diesbezüglich gibt es keine „Toleranzgrenzen“.

2. Die AICs 013/07 und 001/08 bilden in sich keine Rechtsgrundlage für die Einführung einer Mode S Transponder Pflicht für VFR Flüge in den angesprochenen Lufträumen, sondern dienten lediglich der frühzeitigen Information der Luftfahrzeughalter, um sicher zu stellen, dass genügend Zeit blieb/bleibt, die Luftfahrzeuge im Bedarfsfall mit einem Mode S Transponder nachzurüsten.

3. Derzeit sind wir daran, das Mode S Transponder Obligatorium für VFR Flüge in den entsprechenden Lufträumen raschmöglichst rechtsgültig in Kraft zu setzen, sowie die entsprechende Nachführung des VFR Manuals zu veranlassen.

4. Ob ein Schleppflugzeug nach dem formellen Inkrafttreten des Obligatoriums mit einem Mode S Transponder ausgerüstet werden muss oder nicht, hängt primär davon ab, in welchen Lufträumen und Höhen (AMSL) es operiert.


Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Sie sich derzeit mit einem vorschriftsmässig eingesetzten Mode A/C Transponder (mit Höhenübermittlung) noch völlig legal auch oberhalb 7000 ft im Luftraum E im bewegen können. Dies wird sich jedoch mit der Inkraftsetzung des Mode S Transponder Obligatoriums ändern.

Peter Imhof
Dipl. Ing. ETH / Executive MBA HSG
Projektleiter CNS Infrastruktur
Eidgenössisches Departement für
Umwelt, Verkehr, Energie und
Kommunikation UVEK
Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL
Sicherheit Infrastruktur, Luftraum



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